Schulterchirurgie

Bei der Schulterchirurgie handelt es sich um einen neueren Zweig der Chirurgie, der dank der Entwicklung und Verfeinerung von bildgebenden Diagnoseverfahren (MRI und Arthro-MRI), minimal-invasiven arthroskopischen Eingriffen, Schulterprothesen und Rehabilitationsmethoden seinen Aufschwung nahm.

Erkrankungen im Schulterbereich lassen sich in drei Gruppen einteilen:
• Entzündungen der Sehnen (Tendinitis) oder Bänder (Kapsulitis)
• traumabedingte Frakturen, Luxationen oder Nervenverletzungen
• Abnutzungen der Sehnen im Bereich der Rotorenmanschetten mit Rupturrisiko oder Knorpeldefekte mit Arthrose als Folge

Bei der Schulter handelt es sich um ein komplexes Gelenk; Schulterschmerzen sind inzwischen zunehmend verbreitet. 

Anatomische und inverse Schulterprothesen gehören heutzutage zu den chirurgischen Routineeingriffen. Rehabilitationsprogramme tragen nach dem Eingriff dazu bei, die Funktionsfähigkeit zu verbessern.